Geschichte

 
Das Kirchgemeindehaus Stadt hat eine längere Entstehungsgeschichte. Als infolge der stark wachsenden Stadt gegen Ende des 19. Jhdt. die kirchlichen Bedürfnisse ebenso anstiegen, dachte man 1896 erstmals an den Bau eines Kirchgemeindehaus. Das Architekturbüro Jung & Bridler machte einen ersten Entwurf. Aus verschiedenen Gründen, insbesondere aber auch, weil die Stadtregierung kein Musikgehör dafür hatte, verliefen die Bemühungen vorerst im Sande. Die Platznot in der Kirche nahm weiter zu. Der Unterricht musste zu gestaffelten Zeiten durchgeführt werden. 1906 wurde ein neuer Anlauf genommen. 1913 wurde das Gebäude als erst zweites Kirchgemeindehaus im Kanton bezogen und es fand sofort ein reger Betrieb statt. Gestritten wurde dabei noch, ob nun auch andere Religionen als nur reformierte Kreise Räume belegen durften.